Harry Hall – auf Tour und nach seinen eigenen Regeln
Man kann viel über eine Partnerschaft sagen, wenn man sich ansieht, was vor dem ersten Schuss passiert.
Am Dienstag, dem 6. Januar, trafen wir uns mit Harry im Serket Golf Club in Las Vegas, um die Werbematerialien für den Start unserer Partnerschaft im Jahr 2026 zu erstellen. Keine Fanfaren. Kein großes Aufsehen. Einfach ein Tag harter Arbeit mit einem Golfer, der sein Handwerk ernst nimmt, und einer Marke, die das Gleiche tut.
Wir begannen dort, wo der Tag wirklich beginnt: in der Umkleidekabine. Neun Outfits lagen bereit, sechs Schirmmützen standen bereit, und wir hatten vor, die Löcher 16 bis 18 zu fotografieren – sowie die ruhigeren Momente dazwischen. Doch zuvor setzten wir uns mit Harry und seiner Agentin Brittany auf einen Drink zusammen. Harry trank Wasser. Dieses Detail ist wichtig. Es verrät einem genau, mit wem man es zu tun hat.
Eine Woche vor Beginn der neuen Saison war er voll bei der Sache. Nach vier Stunden Dreh hatte er immer noch nichts gegessen. Keine Snacks. Kein Naschen. Nur Konzentration. Als er schließlich eine Pause einlegte, gab es einen Chicken-Caesar-Salat und noch mehr Wasser. Die Art von Disziplin, die man nicht extra betonen muss, weil sie sich in allem anderen widerspiegelt.
Harry machte sich sofort an die Kleidung.
Die ersten neunzig Minuten vergingen im Umkleideraum, während unser Stylist die Kleidung dämpfte und Harry alles ordentlich anprobierte. Kein flüchtiger Blick in den Spiegel. Kein „Ja, das passt schon“. Er bewegte sich darin, prüfte, wie es saß, wie es sich anfühlte, wie es sich verhielt, wenn er sich drehte und schwang. Dann nahmen wir jeweils vier Outfits mit auf den Platz. Schnelle Umkleideaktionen hinter Büschen. Eine sehr unglamouröse Realität, die das Ganze irgendwie noch realer wirken ließ.
Als die Kamera auslöste, war er bereit.
Es gab keine Steifheit, keine Unbeholfenheit, nichts von jenem übertriebenen Selbstbewusstsein, das man manchmal sieht, wenn Sport auf Mode trifft. Harry war entspannt, machte Witze, tauschte Scherze aus und fühlte sich vollkommen wohl. Dann klickte der Auslöser, und er war sofort voll bei der Sache. Nicht launisch. Nicht im „Model-Modus“. Einfach voll konzentriert, weil er wollte, dass die Bilder perfekt werden.
Der Grund, warum es funktioniert, ist einfach. Es gehört ihm.
Lyle & Scott Kind trug Harry Lyle & Scott – sowohl auf dem Golfplatz als auch im Alltag. Er stammt aus West-Cornwall, und sein Weg zum Golfsport war nicht von Privilegien geprägt. Sein Vater war bei der Polizei. Zu Hause gab es kein Sky Sports. Seine Leidenschaft entstand dadurch, dass er im West Cornwall Golf Club Woche für Woche auf den Platz ging, sein eigenes Verhältnis zum Golfsport aufbaute und style seinen eigenen style fand.
An diesem Abend gingen wir mit Harry und seiner Frau Jordan zum Abendessen. Steak, Pommes, Burger – genau das Richtige nach einem langen Tag. Danach gab es noch einen Whiskey Sour in einer Speakeasy, denn Vegas ist eben Vegas. Da versteht man erst richtig, was er mit seinem Look bezwecken will.
Er sprach über Jim Barnes. „Long Jim“. Ein viermaliger britischer Major-Champion. 1,93 Meter groß, genau wie Harry, und dem West Cornwall Golf Club verbunden. Er sprach über seinen Großvater, den er verehrte. Über den Stolz auf seine Herkunft und darüber, warum er sich zu Strickmode und einer klareren, durchdachten Silhouette hingezogen fühlt. Da steckt sicher ein bisschen „Peaky Blinders“ drin, aber es ist kein Kostüm. Es ist eine Hommage an die Golftradition und an die Idee, dass man gepflegt aussehen kann, ohne wie alle anderen auszusehen.
Hier kommt auch die Community ins Spiel.
Harrys Geschichte ist tief im lokalen Golfsport verwurzelt – in den Clubs und bei den Menschen, die diesen Sport schon lange vor dem Auftauchen der Kameras zu dem machen, was er ist. Diese Seite des Sports liegt ihm nach wie vor am Herzen, und er ist fest entschlossen, etwas zurückzugeben und die Basis zu unterstützen. Das deckt sich auch mit unserer Sichtweise auf den Golfsport. Nicht nur die großen Bühnen, sondern auch die alltäglichen Clubs und Gemeinschaften, die den Sport am Leben erhalten.
Was die Produkte angeht, stellen wir eine Tour-Garderobe zusammen, die aussieht wie Harry und sich bewegt wie Harry. Im Mittelpunkt stehen Poloshirts und Strickwaren, denn darin liegt seit jeher die Golf-Identität Lyle & Scott. Ein Lagenlook, der sich ganz natürlich anfühlt. Kleidungsstücke, die auf dem Platz überzeugen und auch nach der Runde noch gut aussehen.
Harry bringt es am besten auf den Punkt, mit seinen eigenen Worten: „Das Golf Core Polo ist sein Alltagsbegleiter auf der Tour. Etwas, das er auf dem Platz tragen und anschließend direkt zum Abendessen anziehen kann. Der Golf 1874 Crew Neck ist zeitlos. Klassisch und jugendlich zugleich. Der leichte Cardigan ist sein Favorit, weil er jedes Outfit aufwertet und einen auf dem Platz zum stilvollsten Spieler macht, ohne dass man sich dabei besonders anstrengen muss.“
Im Laufe des Jahres 2026 wird man ihn bei den wichtigsten Turnieren der Saison sehen. Das American Express, das WM Phoenix Open, das AT&T Pebble Beach Pro-Am, das Genesis Invitational, das Arnold Palmer Invitational, die THE PLAYERS Championship, das Masters, die PGA Championship, die U.S. Open, das Genesis Scottish Open und die Open Championship, gefolgt von den Playoffs.
Verfolgen Sie die Höhepunkte der Tour, die sie zum Leben erwecken, und die neuen Harry-Hall-Produkte, die im Laufe der Saison auf den Markt kommen.
Echte Verbundenheit. Echtes Erbe. Keine Spielereien.